Kokos

Kokossubstrat kann unheimlich viel Wasser aufnehmen, was es as Growmedium für deinen Indoor Grow auf jeden Fall spannend macht. Darüber hinaus bewegt sich der pH-Wert in sehr gesunden Bereichen. Außerdem lassen sich die Kokosfasern problemlos wiederverwenden.

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Kokos-Substrat für einen gelungenen Indoor Grow

Kokos-Substrat besteht aus unterschiedlichen Faserpartikeln der Kokosnuss: Faserspäne, die eigentlichen Kokosfasern und Fasermark bzw. Faserstaub. Die Späne sowie die Fasern des Kokossubstrats sind vorteilhaft für die luftige Beschaffenheit des Mediums. Sie bilden Hohlräume, in denen sich Luft hält, sowie natürliche Drainagetaschen, die Wasser abführen.

Das Fasermark sorgt für die einzigartigen Wasserspeicherkapazitäten von Kokossubstrat. Das Neunfache seines Gewichts kann Kokossubstrat an Wasser aufnehmen, was eine beeindruckende Menge ist.

Neben der ausgezeichneten Durchlüftung und den optimalen Feuchtigkeitsbedingungen hält Kokossubstrat aber auch noch andere Vorteile für den Indoor Grow parat:

Der pH-Wert von Kokossubstrat liegt in einem Bereich von 5,7-6,5. Das ist denkbar günstig für das Pflanzenwachstum, weil es genau dem Wert entspricht, den deine Pflanzen brauchen.

Weil das Kokos-Substrat auch sehr leicht Nährstoffe freigibt, eignet es sich vorzüglich für Hydrokulturen, quasi die Königsdisziplin eines Indoor Grows.

Ausgedrückt wird diese Eigenschaft im CEC, also der Kationenaustauschkapazität (CEC steht für Cation Exchange Capacity). Kokossubstrat hat einen sehr hohen CEC-Wert und bietet dafür ein wirklich gutes, aber auch anspruchsvolles Substrat für Hydroponik. Anspruchsvoll ist es, gerade weil die Nährstoffe so schnell wieder vom Substrat abgegeben werden. Dadurch verzeiht es ein Überdüngen oder ein Unterdüngen wesentlich weniger leicht als beispielsweise Grow-Erde.

Ein weiterer Vorteil ist der hohe Ligninanteil im Kokossubstrat. Dieser fördert nützliche Mikrorganismen und unterbindet Fäulnis.

Ein zusätzlicher Bonus ist es, wie auch bei allen anderen Substraten, dass du Kokos-Substrate ohne Probleme wiederverwenden kannst, da du die Nährstoffe ohnehin durch Grow-Dünger künstlich hinzufügen musst.

Kokossubstrat vor Gebrauch waschen und puffern!

Kokossubstrat enthält viel Natrium und Kalium. Beides ist leicht ausspülbar und kann den Pflanzen so zur Verfügung gestellt werden. Problematisch wird das, wenn beispielweise Kalzium oder Magnesium sich an den Stellen binden, an denen das Natrium und Kalium ausgewaschen wurden. Dadurch wird gelangt leicht zu viel Kalium, aber zu wenig Kalcium und Magnesium an die Pflanzen.

Um das zu vermeiden, behandelt man Kokossubstrat vor dem Gebrauch. Zunächst wäscht man es gründlich aus, um überschüssiges Natrium aus dem Substrat herauszuspülen.

Anschließend setzt man einen Kalziumdünger ein, der den Kalium-Kalciumaustausch verbessert. Dieses Düngen nennt man Puffern. Das Resultat ist Kokossubstrat, das weder zu viel Natrium noch zu wenig Kalcium an die Pflanzen abgibt.

Um zu vermeiden, dass unerwünschte Stoffe an die Pflanzen gelangen, sollte man das Substrat vor Gebrauch gründlich waschen und mit Zusatznährstoffen aufbereiten.

Mikroorganismen in den Fasern, die deinen Pflanzen zusätzlich günstig gewogen sind, verhindern das Ausbreiten von Krankheitserregern, während ein hoher Ligningehalt Fäulnis an den Wurzeln verhindert.

Wie gieße ich meine Pflanzen, wenn ich Kokos verwende?

Das Stichwort heißt hier: Lieber oft und wenig als selten und viel. Das klingt zwar vielleicht zunächst ein wenig anstrengender als die Alternative. Allerdings verhinderst du durch häufigeres Gießen, dass sich Salze im Substrat absetzen, was sich negativ auf das Pflanzenwachstum auswirken würde. Was die Menge angeht, so kannst du einfach so viel Gießen, bis durch das Loch am Boden deines Topfes Wasser austritt.

Welcher Dünger empfiehlt sich bei Kokossubstrat?

Canna ist eine der ersten Düngermarken, die das Potential von Kokos-Substrat erkannt und spezielle Dünger dafür entwickelt hat. Deshalb sind diese Dünger auch dementsprechend ausgereift. Da der Anbau mit Kokossubstrat allerdings schon spätestens seit den 90er Jahren eine weitverbreitete Methode geworden ist, findet man auch bei Anbietern wie a href="/Plagron-Duenger">Plagron oder Hesi wirklich potente Dünger, die die gewünschte Leistung erbringen.

Besonders zu empfehlen ist auf jeden Fall der Power Zyme von Hesi. Der Dünger sorgt nicht nur für stärkeres Wurzelwachstum, sondern baut auch abgestorbene Wurzelreste ab und fördert das Wachstum von Mikroorganismen. Hesi Power Zyme kann man aber auch bei Grow-Erde und beim Hydroanbau verwenden.

Andere Grow-Medien im Growshop

Neben Kokos-Substrat haben wir auch Grow-Erde, Steinwolle und Hydro-Substrate wie Perlite in unserem Shop. Jedes Medium hat seine Vor- und Nachteile, die es zu beachten gilt, bevor man sich für eines entscheidet. Bei Fragen kannst du dich gerne an uns wenden, wir helfen dir weiter!